Praxisschwerpunkte

Parodontalbehandlung

sog. "Parodontosebehandlung"

Die Parodontitis ist eine häufig unterschätzte und oft nicht erkannte schlimme Erkrankung des Zahnhalteapparates. Ohne Behandlung geht das Zahnfleisch zurück, der Kieferknochen schwindet, und dies führt auf lange Sicht zum Verlust aller Zähne und zur Zahnprothese. 

 

Die Parodontitis führt aber nicht nur zum Zahnverlust, sondern hat weitreichende Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit, da ein dauernder Bakterienherd im Körper vorhanden ist.

 

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass eine Parodontitis:

Diabetes begünstigt
bei schwangeren Frauen das Risiko einer untergewichtigen Frühgeburt 7-fach erhöht
das Herzinfarktrisiko erhöht
die Arteriosklerose begünstigt

 

Bei einer mittelstarken Parodontitis kann man sich die Größe der entzündeten Gewebeoberfläche so vorstellen wie eine viele Quadratzentimeter große offene Wunde an der Haut. Nur mit dem Unterschied, dass nichts verheilt sondern unbehandelt über Jahre oder sogar Jahrzehnte eine solche offene Wunde bleibt.

 

Eine Parodontalbehandlung (sog. "Parodontosebehandlung") ist daher eine dringend notwendige Maßnahme, nicht nur zum Erhalt der Zähne. Diese ist in der Regel eine harmlose Behandlung mit örtlicher Betäubung, die zusätzlich immer von entsprechenden Prophylaxemaßnahmen unterstützt werden muss. Zusätzlich müssen unbedingt die beiden größten äußeren Einflussfaktoren reduziert werden, nämlich Rauchen und Stress.