Praxisschwerpunkte

BLEICHEN - ZAHNAUFHELLUNG

 
Zähne vorher Zähne nachher
Beispiel: vor der Behandlung Beispiel: nach dem Bleichen

 

Ihre Zähne und Ihre Augen stehen bei Begegnungen meist als erstes im Blickpunkt. 
Schöne Zähne signalisieren Attraktivität, Leistungsfähigkeit, Jugend und Gesundheit. Schöne Zähne machen erfolgreicher.

Zum Glück sind wir heute in der Lage, die naturgegebenen Mängel wie Flecken oder Verfärbungen beseitigen zu können. Das Aufhellen kostet kein Vermögen und auch kein Opfer an gesunder Zahnsubstanz. Es ist schonend und sicher, solange es vom Zahnarzt durchgeführt oder überwacht wird.

 

Wie wird die Zahnaufhellung durchgeführt?

 

Vor dem Bleichen sollten unbedingt mit einer professionellen Zahnreinigung alle Beläge auf der Zahnoberfläche entfernt werden. 
Im Normalfall bleicht man die Zähne mit Bleichgel in einer dünnen Schiene, die man selbst über Nacht einsetzt. Der Zahnarzt stellt die Schienen her und kontrolliert von Zeit zu Zeit den Bleich-Prozess. Dauer meist 10 bis 15 Nächte.

Einzelne Zähne bleicht man  in der Praxis in einer oder zwei Sitzungen ("power bleaching").

 

Gibt es Nebenwirkungen?

 

Alle bisherigen Untersuchungen zeigen, dass die Zahnstruktur nicht verändert wird, dass das Bleichen unschädlich für die Zähne ist. 
Einzig eine kurzzeitige Überempfindlichkeit der Zähne auf heiß und kalt wird gelegentlich beobachtet, die aber nach einem Tag wieder verschwindet.
Eine Reizung des Zahnfleisches kann in der Regel durch passgenaue Schienen verhindert werden.

 

Funktioniert das Bleichen in jedem Fall?

 

Nein, der Zahnarzt muss entscheiden, wo das Bleichen Erfolg verspricht. 
Nicht aufgehellt werden können Füllungen sowie Kronen und Brücken. 
Die Zähne dürfen auch keine kariösen Stellen haben, sonst kann das Bleichmittel in den Zahn eindringen und ihn schädigen.
Bei Schwangeren sollte aus reiner Vorsicht momentan keine Bleichbehandlung durchgeführt werden.

 

Frei verkäufliche Bleichmittel?

 

"Auch wenn die Fernsehwerbung das Blaue vom Himmel verspricht, lassen Sie die Finger von frei verkäuflichen Bleichmitteln! Solche Eingriffe muss - auch wenn es mehr kostet - der Zahnarzt kontrollieren. .." (Dies sagt die Stiftung Warentest, Sonderpublikation "Zähne", 1999).
Frei verkäufliche Bleichmittel haben keine passgenauen Gebiss-Schienen, so dass das Bleichmittel auf das Zahnfleisch gelangen und es schädigen kann.